Rollout in Wellen, warum nicht alles auf einmal
Ein Hardware-Rollout mit 50 oder 100 Arbeitsplätzen ist eine logistische und eine organisatorische Aufgabe. ITN Hamburg teilt Rollouts in Wellen, weil kleine Wellen drei Effekte zusammen produzieren, die ein Big-Bang-Rollout nicht liefern kann.
1. Profile prüfen, bevor sie skalieren
In der ersten Welle setzt ITN drei bis fünf Pilot-Anwender ein. Welche Programme fehlen, welche Profile nicht laden, welche Drucker sich nicht stillschweigend einrichten, zeigt sich hier, nicht in der dritten Welle. Die zweite Welle läuft mit dem korrigierten Image.
2. Logistik bleibt handhabbar
Acht bis zwölf Geräte pro Welle sind der bewährte Richtwert, angepasst an Standortgröße und verfügbares Zeitfenster. Mehr passt selten in ein Abend- oder Wochenendfenster, ohne dass Aufbauqualität oder Funktionstest leiden. ITN sammelt Altgeräte ein, dokumentiert Datenträger und weist neue Anwender kurz ein.
Wie groß sollte eine Rollout-Welle sein?
Acht bis zwölf Geräte pro Zeitfenster haben sich als Richtwert bewährt, abhängig vom Standort und den verfügbaren Stunden. An Standorten mit vielen verstreuten Arbeitsplätzen oder komplexer Verkabelung liegt der sinnvolle Wert eher bei acht, an konzentrierten Büroflächen mit guter Vorbereitung bei zwölf oder mehr.
3. Störungen bleiben lokal
Wenn ein neues Image einen Fehler enthält, betrifft das eine Welle. Die nächste Welle läuft mit dem korrigierten Stand. Risiken bleiben kontrollierbar, statt sich auf einen einzigen Tag zu konzentrieren.
Wann ein Big-Bang trotzdem sinnvoll ist
In zwei Fällen weicht ITN vom Wellenmodell ab. Erstens, wenn das alte System hart abgelöst werden muss, weil eine Lizenz endet oder ein Betriebssystem aus dem Support fällt. Zweitens, wenn der Standort während des Rollouts ohnehin geschlossen ist. Dann nutzt ITN das Fenster vollständig.
Die operative Schritt-für-Schritt-Checkliste für einen IT-Rollout, von der Planung bis zur Übergabe, findet sich im Post IT-Rollout Checkliste, Schritt für Schritt zum erfolgreichen Rollout. Wer einen vollständigen Standortwechsel mit Rollout kombiniert, findet in IT-Umzug Checkliste, 12 Schritte zum reibungsarmen Standortwechsel die passende Ergänzung.
Netzleiter, die Schwesterfirma von ITN, ergänzt Rollout-Projekte durch IT-administrative Entlastung, zum Beispiel bei Software-Verteilung, MDM-Anbindung oder Entra-ID-Konfiguration, wenn die interne IT-Abteilung im Tagesgeschäft gebunden ist.