Ein Umzugstermin steht fest, und die IT soll danach sofort wieder laufen. Genau hier setzt itn an: Wir nehmen Bestand auf, planen die Zeitfenster mit Ihrer internen IT, demontieren ordentlich und bauen am neuen Standort getestet und dokumentiert wieder auf. Bei Server- und Infrastrukturthemen übernimmt die Schwesterfirma Netzleiter die Administration, alles aus einer Hand. So wechseln Sie den Standort ohne IT-Stillstand und ohne Datenverlust. Nennen Sie uns Ihren Umzugstermin, wir prüfen Zeitfenster und Aufwand vorab in einem kurzen Gespräch.
EDV-Umzug, IT-Umzug, Büroumzug, was jeweils gemeint ist
Die Begriffe werden durcheinander benutzt, meinen aber unterschiedliche Gewerke. EDV-Umzug ist der ältere Ausdruck für dasselbe wie IT-Umzug, beides bezeichnet das Verlegen von Technik: Arbeitsplätze, Netzwerk, Server, Drucker, Telefonie.
Ein Büroumzug umfasst dagegen Möbel, Räume und Logistik. In der Praxis läuft beides am selben Wochenende, es sind aber zwei Gewerke mit unterschiedlichem Takt. Die Technik kann erst aufgebaut werden, wenn Strom, Netzwerkdosen und Möbel stehen. Wer nur das Umzugsunternehmen beauftragt und die IT vergisst, hat am Montag Schreibtische und keine Arbeitsfähigkeit.
Noch einmal etwas anderes ist eine IT-Migration. Dort zieht keine Hardware um, sondern Daten, Postfächer und Dienste wechseln auf neue Systeme. Beides kann zusammenfallen, etwa wenn der Standortwechsel zum Anlass genommen wird, den alten Fileserver abzulösen.
Wann Sie mit der Planung beginnen sollten
Vier bis sechs Wochen Vorlauf sind die verlässliche Größe. Der lange Pol ist selten die Technik, sondern der Anschluss: Geschäftskunden-Leitungen am neuen Standort haben je nach Anbieter und Ausbaustand mehrere Wochen Vorlauf, und ohne Leitung nützt die beste Umzugsplanung nichts.
In den Wochen davor nehmen wir den Bestand auf, prüfen am Zielstandort Strom, Netzwerk und physische Sicherheit und legen die Zeitfenster mit Ihrer internen IT fest. Erst danach steht fest, was am Umzugswochenende in welcher Reihenfolge passiert und wo ein Übergangs-Netzwerk nötig ist, damit zwischen Abbau und Aufbau nicht die gesamte Belegschaft stillsteht.
Kürzerer Vorlauf ist machbar, verschiebt aber Aufwand in teurere Zeitfenster und erhöht das Risiko, dass am Montag etwas fehlt. Der beste Zeitpunkt für den ersten Anruf ist der Tag, an dem der Mietvertrag unterschrieben ist.
Was den Aufwand bestimmt
Der Preis eines IT-Umzugs hängt an wenigen Größen, die sich vorab klären lassen. Die Zahl der Arbeitsplätze ist die offensichtliche. Die weniger offensichtlichen bestimmen den Unterschied zwischen ruhigem und teurem Projekt.
Erstens der Zustand Ihrer Dokumentation. Liegt eine aktuelle Inventarliste vor, entfällt ein guter Teil der Aufnahme. Zweitens die Frage, ob Server vor Ort stehen oder ob die Dienste ohnehin in der Cloud liegen. Drittens das Zeitfenster: ein Umzug im laufenden Betrieb ist etwas anderes als einer über ein Wochenende. Viertens der Zustand der Verkabelung am Zielstandort, denn nachträgliches Verlegen im belegten Gebäude ist deutlich aufwendiger als vorher.
Fünftens die Altgeräte. Was nicht mitzieht, muss datenschutzkonform gelöscht und verwertet werden, und das gehört in die Planung statt in den Keller des alten Standorts.
Server und Rechenzentrum, wo der Umzug anders läuft
Bei Servern und Infrastruktur zählt die Reihenfolge mehr als die Geschwindigkeit. Abhängigkeiten zwischen Diensten entscheiden, was zuerst heruntergefahren und was zuerst wieder gestartet wird, und ein falsch geordneter Wiederanlauf kostet mehr Zeit als der gesamte Transport.
Dazu kommt der Transport selbst. Server vertragen Erschütterung schlecht, gehören gesichert und einzeln verpackt und nicht zwischen Bildschirme gestapelt. Wir haben Server-Infrastruktur unter anderem für einen Energieanlagen-Betreiber als gesicherten Transport bewegt, das Projekt steht dokumentiert auf dieser Seite.
Die administrative Seite, also Konfiguration, Domänendienste und Wiederanlauf der Systeme, übernimmt bei Bedarf die Schwesterfirma Netzleiter. Sie haben in dem Fall trotzdem nur einen Ansprechpartner.
Wo wir arbeiten
Der Schwerpunkt liegt in Hamburg und im Umland, dort sind die Wege kurz und ein Vor-Ort-Termin vor der Planung ist selbstverständlich. Bei Projekten arbeiten wir bundesweit, unter anderem beim Vollumzug aller Ämter eines niedersächsischen Landkreises.
Für Standorte außerhalb des Hamburger Umlands planen wir die Anreise als Teil des Zeitfensters ein. Nennen Sie uns Ort und Termin, dann sagen wir Ihnen vorab, ob und wie es sich sinnvoll abbilden lässt.
Der eigentliche Abbau und Aufbau läuft bei kleineren Standorten über ein Wochenende. Entscheidend ist nicht die Zahl der Geräte, sondern wie viele Abhängigkeiten zwischen Diensten aufgelöst werden müssen. Die Planung davor braucht vier bis sechs Wochen.
Muss der Betrieb während des Umzugs stillstehen?
Nein. Wir legen die Zeitfenster so, dass der Kern außerhalb der Arbeitszeit läuft, und richten für die Übergangszeit ein Netzwerk mit Internet und Basisdiensten ein. Vollständig ohne Unterbrechung geht es selten, planbar und kurz aber fast immer.
Was ist der Unterschied zwischen IT-Umzug und IT-Migration?
Beim IT-Umzug zieht Hardware an einen anderen Ort. Bei der IT-Migration bleiben die Räume, und Daten, Postfächer oder Dienste wechseln auf neue Systeme. Fällt beides zusammen, planen wir es als zwei getrennte Schritte mit eigenen Zeitfenstern.
Übernehmen Sie auch Möbel und den kompletten Büroumzug?
Wir verlegen die Technik, nicht die Möbel. Mit Umzugsunternehmen sowie Partnern aus Möbelbau und Innenarchitektur arbeiten wir dabei regelmäßig zusammen, damit die Gewerke im richtigen Takt aufeinanderfolgen.
Was passiert mit Geräten, die nicht mitziehen?
Die nehmen wir zurück. Datenträger werden nachweisbar gelöscht, die Geräte gehen über unsere Partner in die Verwertung. So bleibt am alten Standort nichts liegen, auf dem noch Ihre Daten sind.
Arbeiten Sie auch außerhalb von Hamburg?
Ja. Der Schwerpunkt liegt in Hamburg und im Umland, Projekte setzen wir bundesweit um. Für entferntere Standorte planen wir die Anreise als Teil des Zeitfensters ein.
Suchen Sie einen erfahrenen Dienstleister für Rollout oder Umzug?
Sieben dokumentierte Umzugsprojekte auf dieser Seite, vom Vollumzug aller Ämter eines Landkreises bis zum Wochenend-Umzug einer Autovermietung, liefen nach demselben 12-Schritte-Ablauf. Je früher wir Ihren Umzugstermin kennen, desto ruhiger lassen sich Zeitfenster und Übergangs-Netzwerk planen. Nennen Sie uns den Termin, wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktages mit einer Ersteinschätzung.